Home | Impressum  
 
Webseitenlogo

Allgemein

Grundlagen

Praxis

Sonstige Texte

Für Hinweise, Kommentare, oder Kritik nutzen Sie bitte den Menüpunkt "Kontakt & Sonstiges"

Die neun Gebote des Online-Datenschutzes
 

Diese Auflistung fasst an sich alle auf dieser Webseite gemachten Aussagen in neun knappen Punkten zusammen, die auch für Datenschutzanfänger verständlich sein sollten. Wer jedoch nur diesen Text liest, bringt sich um wichtige Informationen warum man Datenschutz betreiben sollte, wer die Privatsphäre bedroht und was man praktisch dagegen tun kann..

  • Wissen ist Macht
    Auf dem aktuellen Stand des Datenschutzes zu bleiben kann Privatsphäre retten. Regelmäßige Informationen über Webseiten, RSS Feeds und Newsletter kosten wenig Zeit und bringen viel. Auch auf dem Gebiet der Überwachung gibt es Fortschritte, Weiterentwicklung ist daher notwendig.
  • Weniger ist mehr
    Weniger Software bedeutet stabileres System. Mehr Software macht das System komplexer, damit fehleranfälliger und unsicherer. Das gilt gerade auch für Toolbars etc. Unnötig zu erwähnen, dass nur Software aus vertrauenswürdigen Quellen ihren Weg auf den eigenen PC finden sollte.
  • Denken kommt vor klicken
    Links zu Webseiten kontrollieren und Anhänge (auch Bilder und Texte) von unverlangt zugesandten E-Mails nicht öffnen. Bei bekanntem Absender vorher rückfragen ("Hast du mir ein Bild mit dem Titel „sexybabes“ geschickt?")
  • unbekannt bleiben
    Niemals Realangaben zur Person machen. Die Menge persönlicher Daten (Alter, Wohnort etc) in Diskussionsforen und Chats so gering wie möglich halten.
  • Registrierungen minimieren
    Den Beitritt und die Mitgliedschaft in Diskussionsforen und Online-Communities gründlich überlegen. Online-Dienstleistungen die persönliche Daten erfordern (eBay, PayPal & Co) meiden. 
  • Technik beherrschen
    Browser sichern, Referrer und Cookies abstellen, den User Agent ändern, Anonymisierungsdienst (Tor) verwenden, E-Mails, Instant Messaging und VoIP verschlüsseln
  • Monopolisten schlagen
    Ein Boykott von Anbietern wie Google, eBay, oder Yahoo ist nicht nur echter Daten-Schutz sondern auch ein gesellschaftskritisches Statement. Die Verwendung alternativer Suchmaschinen wie ixquick trägt dazu bei.
  • email sichern
    Sparsame Weitergabe der email-Adresse, keine großen Webmaildienste (GMX etc) nutzen. Mindestens zwei E-Mail-Accounts anlegen (einen "öffentlichen" und einen "privaten" für enge Freunde). Verwendung sicherer Passwörter und diese regelmäßig wechseln. Verwendung von Wegwerf-Emails.
  • Informieren
    Möglichst viele Personen über das Thema informieren. Neue "Mitstreiter" informieren ihrerseits weitere Personen und erhöhen somit die Präsenz der Datenschutzproblematik im Alltag. Darüber hinaus lassen sich mehr Benutzer von der Verwendung bisheriger "Insider-Anwendungen" (wie etwa den IM Jabber) überzeugen. Je mehr mitmachen, desto sicherer wird es.
Das GNU FDL LogoCopyright (c) 2008-2010 zazengate. Es ist erlaubt, diesen Text zu kopieren, weiterzugeben und zu verändern. Dabei gelten die rechtlichen Bedingungen der GNU Free Documentation License, Version 1.2 oder jede spätere Version, herausgegeben von der Free Software Foundation. Es gibt keine davon ausgenommenen Passagen und keine Umschlagtexte.